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Osteopathie
Dagmar Lotze

Osteopathie

Die Osteopathie (aus dem Griech. osteon: „Knochen“ und pathos: „Schmerz, Leiden, Erfahrung“) ist eine Therapie der sanften Art.

Sie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit. Deshalb ist sie eine ganzheitliche Form der Medizin und lässt sich von folgenden Grundgedanken leiten:

Der menschliche Organismus bildet eine funktionelle Einheit, in dem alle Gewebe, Knochen, Organe und Gefäße in Bewegung und im Idealfall harmonisch miteinander verbunden sind. Diese lebensnotwendige Mobilität und Harmonie zu bewahren und wiederherzustellen ist das Ziel der Osteopathie.

Die langjährig osteopathisch ausgebildeten Therapeuten nutzen dabei zum Erkennen und Behandeln der Funktionsstörungen ausschließlich Methoden und Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden können.

Drei Teilbereiche bilden das Gesamtkonzept, welches ich erläutern möchte.

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Cranio-sacrale Osteopathie

Schädel-Kreuzbein-System

Schädel und Kreuzbein sind über das Rückenmark und die harte Hirnhaut (Dura mater), in der das Hirnwasser (Liquor) fließt, miteinander verbunden. Der sogenannte craniosacrale Rhythmus  kommt vermutlich durch die an- und abschwellende Bewegung des Liquor  zustande und lässt sich am Schädel und Kreuzbein ertasten  und bei Störungen harmonisieren.

Störungen im craniosacralen System können  Probleme wie z.B. Migräne, Kiefergelenksdysfunktionen, Allergien, Asthma bronchiale, Tinnitus oder Herzrhythmusstörungen verursachen.

 Die Ursachen liegen oftmals viele Jahre in Form von Unfällen, Operationen oder Geburten zurück.

 

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Viscerale Osteopathie

Organsystem

Bei diesem Teil der Osteopathie wird die Beweglichkeit der Organe zueinander und das sie einhüllende oder stützende Muskel- und Bindegewebe ertastet und behandelt.

Aufgrund der engen Beziehung der Organe zum Bewegungssystem werden nicht selten  auch durch Erkrankungen der inneren Organe Rücken- oder Gelenkschmerzen ausgelöst, die sich bei lokaler Behandlung als therapieresistent erweisen und erst durch eine harmonisierende Behandlung des entsprechenden Organs verbessern.

Die Funktion der Organe wird unterstützt und angeregt und die Selbstheilungskräfte gefördert, damit sich krankhafte Mechanismen auflösen können.

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Parietale Osteopathie

Bewegungssystem

Störungen des Bewegungsapparates betreffen Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenke  und können durch gezielte Mobilisationen und Spannungsveränderungen sanft behandelt werden.

 Die Wirksamkeit der Gelenkbehandlung hat weitreichende Auswirkungen, da sich aufgrund der verbesserten Beweglichkeit die gesamte Körperstatik verändert und sie neu ausbalanciert werden kann.